Blognacht im Dezember

Blognacht

Was ein Thema: Aufräumen! Von der äußeren bis zur inneren Ordnung, darum geht es. Und was fällt euch zum Thema ein?

Zufriedenheit

Zufriedenheit – darüber wollte Korina Dielschneider mit anderen gemeinsam nachdenken. Ein großes und unendlich vielseitiges Wort. Was verbindet ihr mit Zufriedenheit?

Blognacht im November

Blognacht

BLOG-NACHT November – 2023 Falsch abgebogen Vorneweg-Worte Die letzten Wochen flogen nur so vorbei. Ich kann es kaum glauben, aber vier sind schon wieder eindeutig ins Land gegangen, sonst gäbe es keine erneute  Blognacht mit Anna Koschinski. Für mich ist es immerhin die achte.  Das Thema heute ist: Falsch abgebogen Ich könnte es nutzen, um über Entscheidungen zu schreiben, […]

Blognacht im Oktober

Blognacht

BLOG-NACHT Oktober – 2023 Wie machst du das nur? Vorneweg-Worte Schon die siebte Blognacht mit Anna Koschinski. Der heutige Impuls ist eine Frage, eine Frage, die man mir schon gestellt hat und die auch ich anderen stellte.  In dieser Blognacht werde ich es anders handhaben. In dieser Blognacht werde ich mich selbst befragen: Wie machst du das […]

Blognacht im September

Blognacht

Manchmal plätschert das Leben so vor sich hin. Und dann gibt es einen Moment, der vieles ins Rollen bringt.

Blog-Nacht im August

Blog-Nacht

BLOG-NACHT August – 2023 Seit ich lesen kann, lese ich ständig Vorneweg-Worte Ich hänge fest. Der Impuls von heute ist eine Herausforderung für mich, weil ich das Wort ständig assoziiere mit ununterbrochen, pausenlos, mit lebenslang. Zu allem Überfluss kommt mir dazu auch noch lebenslänglich in den Sinn.  Aus Erfahrung weiß ich: Kreativität entsteht nur selten beim Grübeln, […]

Blog-Nacht im Juli

Blog-Nacht

Mein schönstes Geschenk! Das ist das Thema der heutigen Blog-Nacht. Ich schreibe über Menschen, die das Leben mir zu Seite gestellt hat.

Blog-Nacht im Juni-2

Blog-Nacht

Was hätte ich gern früher gewusst? Um diese Frage ging es Ende Juli in der Blog-Nacht von Anna Koschinski.

Blog-Nacht im Juni-1

Blognacht

WAS ICH BESONDERS GUT KANN
Meine zweite Blog-Nacht. Ich soll schreiben, was ich so richtig gut kann und es dann veröffentlichen. Einfach geht anders!

BLOG-NACHT Juni 2023/1

Was ich besonders gut kann

Blog-Nacht

Vorneweg-Worte

2. Juni  / 2. Blognacht für mich. Selbstschokolierung ist das Stichwort. Schokolade, hmmm, lecker – besonders sahnige und rahmige Vollmilch. 

Was Anna damit meint: Wir sollen oder besser dürfen schreiben, was wir so richtig gut können. 

Nun denn: Steigen wir ein in den Zug, der da wartet. Die Reise beginnt am Bahnhof Poesie-Album und macht Station in Ortschaften wie zum Beispiel Mut machen, Gaumenglück, Alltagsgold. 

Oma im Poesie-Album

Als erstes erinnere ich mich an einen Spruch in meinem Poesiealbum. Meine Großmutter hatte sich damit verewigt: 

Sei wie das Veilchen im Moose, so sittsam, bescheiden und rein! Und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein. Deine Oma

Konsequent zu Ende gedacht heißt das: Die Rose, die schöne, darf sich auch heimlich nicht selbst bewundern – keine große Lebenshilfe, nicht mal eine kleine. 

Als zweites fallen mir Unterrichtsstunden ein – in der Grundschule. 

Ich finde mich schön - aber das flüstere ich nur in dem Wind.

Mut machen

Erst die Kinder und 20 Jahre Später nun ich

Ich bin spitze! So lautete die Überschrift eines Arbeitsblattes für Kinder an der Grundschule. Es war kein gewöhnliches Arbeitsblatt. Ich hatte schönes Papier besorgt und versprach: “Niemand wird das lesen, ich auch nicht!” (Das ist der gravierende und aufregende Unterschied zu mir und heute – ich schreibe und veröffentliche.) Zur Erleichterung hatte ich den ersten Satz vorgegeben: Ich kann richtig gut ….

Die Kinder sollten schreiben, einfach schreiben, ohne abzusetzen. Wenn sie nicht weiterkamen, dann sollte das zuletzt Geschriebene wiederholt werden. Es schadete nix, wenn da 100mal stand: Ich kann toll schwimmen, kann toll schwimmen, schwimmen … ich kann klasse malen, klasse malen, bin in Mathe einfach super, super, super.

Und sie schrieben. Zuerst zögerlich, aber dann flutschte es nur so. 

Das schöne Blatt kam in einen schönen Umschlag. Einige schrieben “Streng Geheim” drauf, andere lächelten etwas verlegen, manche wirkten aufgerichtet. Sinngemäß gab ich ihnen mit auf den Weg: “Wenn mal alles schiefzugehen scheint: Erinnert euch! Holt euren Umschlag vor und lest!”

Ich kann gut Mut machen!

Unsere tiefste Angst ...

Zum Glück begegneten mir im Laufe der Jahre andere Texte. So verblasste der Spruch meiner Oma aus dem Poesie-Album. 

Die folgenden Zeilen werden oft Nelson Mandela zugeschrieben. Sie sind aber von Marianne Williamson, einer Frau mit spannender Biografie. Sie studierte Theaterwissenschaften und Philosophie, war Kabarettistin und Sängerin und – man höre und staune – 2024 will sie für die Demokraten bei den Präsidentschaftsvorwahlen Biden herausfordern. Quelle

Ich setzte ihn vor allem in Fortbildungen von Religions- und Ethiklehrerinnen ein. Die Wirkung des Textes zu sehen war wohltuend, vor allem wie die Augen der Teilnehmerinnen strahlten.

Ich kann gut Mut machen!

Hinweis: Du musst weder religiös, noch fromm sein, um etwas für dich aus dem Text mitzunehmen.  

Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein? Du bist ein Kind Gottes, dich klein zu machen nützt der Welt nicht!

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurück zu nehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

(…)

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die Anderen.

Quelle

Gaumenglück

Kochkurse

Die Apotheke in meiner Nachbarschaft war besonders. Dort stellten sie noch “hausgemachte” Cremes her. Und sie mieteten ein Lädchen an, mal gedacht gewesen als Zeitungsladen. Dort eröffneten sie einen der ersten Bioläden in Berlin – die Kornblume. Als meine Mädchen klein waren, jobbte ich dort. Der Bioladen übernahm später die Küche im Gesundheitszentrum nebenan. Ich kochte an einem Tag in der Woche. 

Eines Tages klingelte mein Telefon. Die Volkshochschule rief an und fragte, ob ich mir vorstellen könne, einen Kochkurs zu geben – zu Vollwertkost. Was ein von jeder Lust befreites Wort! Da fehlt jede Sinnlichkeit, da zergeht einem nichts auf der Zunge, da staubt’s. Aber ich sagte zu

Wir kochten und backten quer durch die Welt, probierten uns durch Aromen und vor allem: wir genossen! Ich hatte Erfolg. Aus dem ersten 8-wöchigen Kurs wurden später 12-wöchige.

Daraus schließe ich: Ich koche und backe gut – und ich kann genießen! 

Blog-Nacht

Alltagsgold Und was sonst so Funkelt

Ich liebe mein Bullet-Jounal. In jedem Monat hat es eine Doppelseite, die ich Alltagsgold nenne. Drauf gekommen war ich in der ersten Coronawelle. Für jeden Tag nehme mir zwei Zeilen. Meist geht es um Kleinigkeiten: “Hab doch noch eine Mandarine an meinem Lieblingsbaum entdeckt.” 

Als Studienleiterin musste ich mündliche und unterrichtspraktische Prüfungen abnehmen. Spaß machte mir das nicht. Ich fürchtete immer in eine Wissenslücke hinein zu fragen.

Bei den Unterrichtsbesuchen vor den Prüfungen suchte ich immer nach Gold, auch wenn es nur ein Fünkchen war. In meinen Augen ist das die einzige Form, Menschen zu stärken. 

Rückblickend fühle ich mich damit gerade sehr wohl.

Ich kann gut Gold finden.

Was tue ich mir an?

Alles ist schwer, bevor es leicht wird. Der Satz begleitet mich durch dieses Jahr. 

  • Mein Blog ist fast genau auf den Tag 6 Monate online. Manchmal versank ich im Chaos und fragte nicht nur einmal, was ich mir da überhaupt antue. Nun denn, ich hab’s gepackt, aber nicht allein! Für unüberwindliche Hürden hatte ich Hilfe, dem Netz sei Dank. Dominik Dold begegnete mir auf FB. Er ist da, wenn es brennt und ich schicke bestes Olivenöl aus Andalusien. 
  • In der Zwischenzeit lese ich Bücher zum journalistischen Schreiben. (z.B. Wolf Schneider-Deutsch!) Mir fällt nun schneller auf, wenn ich mal wieder einen viel zu langen Satz zwischen zwei Kommata quetsche, wenn ein Doppelpunkt besser scheint als ein Punkt. Manches machte ich bereits rein aus Gefühl richtig. 
  • Seit ein paar Wochen besitze ich eine neue Kamera mit neuen Objektiven. Vom Gewicht her reinste Erholung gegen die vollformatige Spiegelreflex. Technisch ist sie ein Wunderwerk. Der Haken an der Sache: Um das alles anwenden zu können, muss ich wieder viel lernen. Zum Glück ist mein Freund an meiner Seite. 

 

Alles ist schwer, bevor es leicht wird. Wie wahr! 

Ich kann dranbleiben und wenn nötig um Hilfe bitten. 

Hintendran-Worte

Der Spruch meiner Oma war der Zeit geschuldet. Es gab ja mehr dieser Bremsen. “Eigenlob stinkt!”, war so eine. Sich selbst gut finden? Ein Unding! 

Heute zeige ich mich: Ich kann! Ich kann allerhand – und das richtig gut! Und ja, ich freue mich, wenn Freunde und sogar Fremde meinen Mut bewundern – weil ich mich traute, allein nach Spanien zu gehen oder weil ich diesen Blog begann! 

Zuerst brauchte ich etwas Zeit, wie die Kinder. Die Worte tröpfelten. Aber dann floß es. Ich hätte noch mehr schreiben können. 

Danke, liebe Anna. Es ist, als würde mein Geschenk von damals an die Kinder nach vielen Jahren durch dich in dieser Blognacht zu mir zurückkommen. Das Leben ist schon sonderbar und wunderbar. 

Liebe Grüße und auf Wiederlesen, eure Ramona 

PS Ich glaube, alle können viel. Erzählt es, schreibt es, gern auch in den Kommentaren. Ihr macht anderen damit Mut!

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